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Niederlage in Neumünster PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 13. Mai 2016 um 07:08 Uhr

Das war nix!

Drei Tage nach dem 2:1-Erfolg gegen den VFR Neumünster musste die B1 am Dienstagabend gleich zum Rückspiel zum VFR reisen. Eigentlich hatte man dabei die bessere Ausgangssituation nach dem Heimerfolg.

Auf dem Platz dominierten aber von Beginn an die Gastgeber, ohne selbst zwingend zu werden. Die SG spielte aber zu passiv und zeigte zu wenig Pressing gegen den Ball. Hinzu kamen noch Abstimmungsprobleme in der nach dem Ausfall von Janis Kardel, der eine Kapselverletzung im Knie hat, umgestellten Defensive.

Glücklicherweise vermochte der VFR es zunächst nicht, hieraus Kapital zu schlagen. Die beste Möglichkeit hatte der VFR nach einer Viertelstunde, als ein Angreifer frei vor dem Tor an SG-Keeper Sebastian Bruhn scheiterte.

Bei der SG ging nach vorne nichts. Dort lief und lief Spitze Joscha Bartels allein auf weiter Flur, ohne das der Ball mal in Tornähe kam oder dabei vielleicht etwas Zählbares hätte herausspringen können.

Die Spielweise der SG rächte sich schließlich in der 35. Minute, als ein flacher Schuss durch Freund und Feind hindurch im langen Eck zur verdienten 1:0-Führung einschlug.

Das war dann auch gleichzeitig das Halbzeitergebnis. Nach Wiederanpfiff hatte der VFR gleich die große Doppelchance, um zu erhöhen, scheiterte glücklicherweise aber.

Nach Abwehr der ersten Offensivwelle des VFR kam die SG auch zu ihrer ersten richtigen Torchance durch Kapitän Jonas Bresa, der mit seinem Schuss aber das Tor knapp verfehlte.

Das war es dann aber auch schon wieder. Anstatt den Ausgleich zu erzielen, musste man in der 53. Minute das 2:0 nach schlechter Verteidigung hinnehmen, als ein VFR-Angreifer im Fallenaus halblinker Position in den rechten Winkel traf.

Im Gegenzug schaffte Bresa aber per Superfreistoß aus 20 Metern über die Mauer ins kurze Eck den Anschluss. Das war ein Weckruf! Psychologischer Vorteil! Die SG machte nun auch kurz Druck mit zwei Spitzen, Paul Anders und Albin Draguscha.

Dabei hatte man auch die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich nach einem Kopfball im Anschluss an eine Ecke. Der VFR-Keeper konnte diesen aber an die Latte lenken und das war es auch offensiv schon wieder von der SG.

Der VFR hatte noch die ein oder andere Möglichkeit, das Ergebnis höher zu schrauben, machte es aber auch nicht besser und so blieb es wie vor drei Tagen beim 2:1-Heimsieg.

Die SG hat über Pfingsten gleich zwei weitere 6-Punkte-Spiele gegen Henstedt-Ulzburg und Risum Lindholm. Da müssen Punkte her. Toi toi dafür!